Anna Lipfert
Startseite
Leistungen
Profilcheck Deine Marketingpartnerin Strategie Rescue Call Eventbegleitung Instagram Content Paket
Referenzen Über mich Netzwerk FAQ Strategie Rescue CallTermin finden

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Anna Lipfert – Marketing & Strategie
Stand: 13.08.2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen Anna Lipfert, Mariental 44, 99817 Eisenach (nachfolgend „Auftragnehmerin") und dem Auftraggeber (nachfolgend „Kunde") über die Erbringung von strategischen Marketingdienstleistungen.

(2) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB) als auch gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB), sofern sich aus den nachfolgenden Regelungen nichts Abweichendes ergibt. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn die Auftragnehmerin ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

(4) Individuelle Vereinbarungen zwischen der Auftragnehmerin und dem Kunden (z. B. in der Auftragsbestätigung) haben Vorrang vor diesen AGB.

(5) Es gilt die jeweils zum Zeitpunkt der Buchung auf der Website www.marketingundstrategie.de veröffentlichte Fassung dieser AGB. Die Vertragssprache ist Deutsch.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website der Auftragnehmerin stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben.

(2) Der Kunde gibt ein verbindliches Vertragsangebot ab, indem er über das Buchungsformular auf der Website, per E-Mail an hallo@marketingundstrategie.de oder über ein sonstiges von der Auftragnehmerin angebotenes Kontaktmittel eine Buchungsanfrage übermittelt.

(3) Der Vertrag kommt erst durch die ausdrückliche Auftragsbestätigung der Auftragnehmerin in Textform (z. B. per E-Mail) zustande. Eine automatische Eingangsbestätigung stellt keine Annahme des Angebots dar.

(4) Die Auftragnehmerin ist berechtigt, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

(5) Verbraucher erhalten mit der Auftragsbestätigung eine Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail), die alle gesetzlich vorgeschriebenen Informationen gemäß Art. 246a EGBGB enthält, einschließlich der Widerrufsbelehrung und des Muster-Widerrufsformulars.

§ 3 Leistungsumfang und Leistungsbeschreibung

(1) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Website sowie der individuellen Auftragsbestätigung. Im Zweifelsfall gilt die Auftragsbestätigung.

(2) Die Leistungen sind Dienstleistungen im Sinne des § 611 BGB. Die Auftragnehmerin schuldet eine fachgerechte Leistung nach bestem Wissen und Gewissen. Es wird ausdrücklich kein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg geschuldet oder garantiert – weder hinsichtlich Umsatzsteigerungen, Reichweitengewinnen, Follower-Zahlen noch sonstiger Kennzahlen. Die Umsetzung der erarbeiteten Strategien und Empfehlungen liegt in der alleinigen Verantwortung des Kunden.

(3) Die Auftragnehmerin erbringt ihre Leistungen auf Grundlage der vom Kunden zur Verfügung gestellten Informationen und Unterlagen. Für deren sachliche Richtigkeit und Vollständigkeit trägt der Kunde die Verantwortung.

(4) Leistungen, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen, bedürfen einer gesonderten Vereinbarung und werden gesondert vergütet.

(5) Die Auftragnehmerin ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung qualifizierter Erfüllungsgehilfen zu bedienen, soweit dies den Kunden nicht unangemessen benachteiligt.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist verpflichtet, die für die Durchführung der Beratung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Materialien und Zugänge rechtzeitig, vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen.

(2) Der Kunde stellt sicher, dass die ihm obliegenden Mitwirkungsleistungen zeitnah erbracht werden. Dazu gehören insbesondere:

  • die termingerechte Teilnahme an vereinbarten Beratungssitzungen,
  • die rechtzeitige Bereitstellung aller angefragten Materialien und Informationen,
  • die zeitnahe Beantwortung von Rückfragen (in der Regel innerhalb von 2 Werktagen),
  • die rechtzeitige Erteilung von Freigaben, soweit vereinbart.

(3) Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht oder nicht rechtzeitig nach und verzögert sich die Leistungserbringung dadurch, so ist die Auftragnehmerin hierfür nicht verantwortlich. Die vereinbarten Leistungszeiträume verlängern sich um den Zeitraum der Verzögerung. Ein Anspruch auf Rückerstattung oder Minderung besteht in diesem Fall nicht.

(4) Entstehen durch die verspätete oder mangelnde Mitwirkung des Kunden nachweislich Mehraufwände, können diese nach vorheriger Abstimmung gesondert berechnet werden.

(5) Für Folgen, die aus unvollständigen oder unrichtigen Angaben des Kunden resultieren, übernimmt die Auftragnehmerin keine Haftung.

§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Alle Preise verstehen sich in Euro inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer (Endpreise).

(2) Einmalige Leistungen: Die Vergütung ist mit Zugang der Rechnung fällig und vor Erbringung der Leistung zu zahlen. Die Rechnung wird mit der Auftragsbestätigung per E-Mail übermittelt. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungszugang ohne Abzug zu begleichen.

(3) Pakete mit fester Laufzeit: Die Vergütung ist mit Zugang der Rechnung fällig und vor Beginn der Leistungserbringung vollständig zu zahlen. Die sachliche Rechtfertigung der Vorauszahlung liegt in dem erheblichen Vorbereitungsaufwand (Analyse, Konzeptentwicklung, Terminreservierung) sowie der Kapazitätsplanung der Auftragnehmerin.

(4) Laufende Erweiterungsbundles: Die Vergütung ist monatlich im Voraus zu zahlen, jeweils bis einen Werktag vor dem vereinbarten Termin.

(5) Der Zugang zu den gebuchten Leistungen kann vom vorherigen vollständigen Zahlungseingang abhängig gemacht werden.

(6) Kommt der Kunde mit der Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Verzugsregeln (§§ 286 ff. BGB). Die Auftragnehmerin ist berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen (5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz bei Verbrauchern gemäß § 288 Abs. 1 BGB; 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz bei Unternehmern gemäß § 288 Abs. 2 BGB). Gegenüber Unternehmern kann zusätzlich eine Mahnpauschale von 40,00 € gemäß § 288 Abs. 5 BGB geltend gemacht werden.

(7) Bei Zahlungsverzug ist die Auftragnehmerin berechtigt, die weitere Leistungserbringung bis zum vollständigen Zahlungseingang auszusetzen.

(8) Der Kunde ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder von der Auftragnehmerin anerkannt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur geltend machen, soweit es auf Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis beruht.

§ 6 Terminabsagen und Nichterscheinen

(1) Vereinbarte Beratungstermine sind für beide Seiten verbindlich. Eine Absage oder Verschiebung berührt nicht den Gesamtvertrag, sondern nur die jeweilige Einzelsitzung.

(2) Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung einer Einzelsitzung ist bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin in Textform per E-Mail an hallo@marketingundstrategie.de möglich. Ein Ersatztermin wird innerhalb von 14 Tagen vereinbart und wahrgenommen.

(3) Bei Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin werden 50 % der auf die Sitzung entfallenden Vergütung fällig. Ein Anspruch auf einen Ersatztermin besteht nicht.

(4) Bei Nichterscheinen ohne vorherige Absage (No-Show) wird die volle auf die Sitzung entfallende Vergütung fällig. Ein Anspruch auf einen Ersatztermin besteht nicht.

(5) Erscheint der Kunde verspätet zum Termin, verlängert sich die Sitzungsdauer nicht. Der volle Vergütungsanspruch bleibt bestehen.

(6) Die Auftragnehmerin ist berechtigt, Einzeltermine in begründeten Ausnahmefällen (z. B. Krankheit, höhere Gewalt) abzusagen. Ein Ersatztermin wird zeitnah angeboten. Weitergehende Ansprüche des Kunden bestehen nicht, es sei denn, die Auftragnehmerin hat die Absage zu vertreten.

§ 7 Kündigung und Stornierung

Vorrang des Widerrufsrechts: Für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB gehen die gesetzlichen Widerrufsrechte gemäß § 12 dieser AGB den nachfolgenden Regelungen vor. Dieser Paragraph gilt für Verbraucher erst, nachdem das Widerrufsrecht nicht mehr besteht – also nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist oder nach wirksamer Einwilligung zum vorzeitigen Leistungsbeginn gemäß § 12 Abs. 3.

(1) Regelungen für Verbraucher (§ 13 BGB)

a) Einmalige Leistungen: Nach Ablauf der Widerrufsfrist ist die volle Vergütung geschuldet. Eine Stornierung ist nicht möglich.

b) Pakete mit fester Laufzeit: Nach Ablauf der Widerrufsfrist ist die volle Vergütung geschuldet. Das gesetzliche Recht zur jederzeitigen Kündigung nach § 627 BGB bleibt unberührt; in diesem Fall schuldet der Kunde die Vergütung für die bis zur Kündigung erbrachten Leistungen (§ 628 BGB). Der Vertrag endet automatisch mit Ablauf der vereinbarten Laufzeit.

c) Laufende Erweiterungsbundles: Der Vertrag kann von beiden Seiten mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende in Textform gekündigt werden. Das Recht zur jederzeitigen Kündigung nach § 627 BGB bleibt unberührt; in diesem Fall ist nur die Vergütung für bereits erbrachte Leistungen geschuldet. Bereits bezahlte, noch nicht erbrachte Leistungen werden anteilig erstattet.

(2) Regelungen für Unternehmer (§ 14 BGB)

a) Einmalige Leistungen: Die volle Vergütung ist mit Vertragsschluss geschuldet. Eine Stornierung ist nicht möglich.

b) Pakete mit fester Laufzeit: Eine ordentliche Kündigung während der laufenden Vertragslaufzeit ist ausgeschlossen. Die volle Vergütung ist mit Leistungsbeginn geschuldet. Der Vertrag endet automatisch mit Ablauf der vereinbarten Laufzeit.

c) Laufende Erweiterungsbundles: Der Vertrag kann von beiden Seiten mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende in Textform gekündigt werden. Nach Kündigung schuldet der Kunde die Vergütung für bereits erbrachte Leistungen; für noch nicht erbrachte Leistungen entfällt der Vergütungsanspruch der Auftragnehmerin.

(3) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (§ 626 BGB) bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:

  • Zahlungsverzug des Kunden trotz Mahnung und angemessener Nachfristsetzung,
  • wesentlichem Verstoß gegen Bestimmungen dieser AGB trotz Abmahnung,
  • nachhaltiger und schwerwiegender Störung des Vertrauensverhältnisses,
  • Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen einer Vertragspartei oder Ablehnung mangels Masse.

(4) Kündigungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform (E-Mail genügt).

§ 8 Haftung

(1) Die Auftragnehmerin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung der Auftragnehmerin oder eines ihrer Erfüllungsgehilfen beruhen.

(2) Die Auftragnehmerin haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Auftragnehmerin oder eines ihrer Erfüllungsgehilfen beruhen.

(3) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Auftragnehmerin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(4) Die Auftragnehmerin gibt kein Erfolgsversprechen ab. Eine Garantie für das Erreichen bestimmter Ziele, Umsätze, Reichweiten, Follower-Zahlen oder sonstiger wirtschaftlicher Ergebnisse wird ausdrücklich nicht übernommen.

(5) Die Auftragnehmerin haftet nicht für Schäden, die darauf beruhen, dass der Kunde die erteilten Empfehlungen und Strategien nicht, nicht rechtzeitig oder fehlerhaft umsetzt.

(6) Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für die Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit von Drittanbieter-Plattformen und -Software (z. B. Zoom, WhatsApp, Instagram, LinkedIn) sowie für Änderungen an deren Algorithmen, Nutzungsbedingungen oder Funktionalitäten.

(7) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen der Auftragnehmerin.

(8) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie die Haftung aufgrund arglistigen Verschweigens eines Mangels bleiben von den vorstehenden Beschränkungen unberührt.

§ 9 Urheberrecht und geistiges Eigentum

(1) Alle von der Auftragnehmerin im Rahmen der Zusammenarbeit erstellten Unterlagen, Konzepte, Strategiepapiere, Präsentationen, Analysen, Texte und sonstigen Arbeitsergebnisse (nachfolgend „Arbeitsergebnisse") sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht verbleibt bei der Auftragnehmerin.

(2) Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an den Arbeitsergebnissen ausschließlich für seinen eigenen geschäftlichen Gebrauch und den mit dem Auftrag verfolgten Zweck.

(3) Jede darüber hinausgehende Nutzung, insbesondere die Weitergabe an Dritte, Vervielfältigung, Veröffentlichung oder anderweitige Verwertung der Arbeitsergebnisse – ganz oder in Teilen – bedarf der vorherigen Zustimmung der Auftragnehmerin in Textform.

(4) Die Auftragnehmerin ist berechtigt, die Zusammenarbeit mit dem Kunden anonymisiert als Referenz für eigene Marketingzwecke zu verwenden, sofern keine vertraulichen Informationen des Kunden offengelegt werden. Will die Auftragnehmerin namentlich auf den Kunden Bezug nehmen, bedarf dies der vorherigen Zustimmung des Kunden.

§ 10 Vertraulichkeit

(1) Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen und Geschäftsgeheimnisse streng vertraulich zu behandeln und nicht ohne vorherige Zustimmung der anderen Partei an Dritte weiterzugeben. Diese Pflicht besteht auch über die Beendigung des Vertragsverhältnisses hinaus.

(2) Als vertraulich gelten insbesondere Geschäftsstrategien, Marketingkonzepte, Kundendaten, Finanzdaten, Kalkulationen und alle Informationen, die erkennbar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind.

(3) Die Vertraulichkeitspflicht gilt nicht für Informationen, die:

  • zum Zeitpunkt der Mitteilung bereits allgemein bekannt oder öffentlich zugänglich waren,
  • der empfangenden Partei bereits vor der Mitteilung ohne Geheimhaltungspflicht bekannt waren,
  • von einem Dritten ohne Verletzung einer Geheimhaltungspflicht erlangt wurden, oder
  • aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung, behördlichen Anordnung oder gerichtlichen Entscheidung offengelegt werden müssen.

(4) Die Auftragnehmerin verpflichtet sich insbesondere, sämtliche persönlichen und geschäftlichen Informationen des Kunden, die ihr im Rahmen der Beratung anvertraut werden, streng vertraulich zu behandeln.

§ 11 Datenschutz

(1) Die Auftragnehmerin verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).

(2) Einzelheiten zur Datenverarbeitung ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

(3) Soweit im Rahmen der Zusammenarbeit personenbezogene Daten Dritter verarbeitet werden (z. B. bei der Analyse von Social-Media-Profilen), sind die Parteien jeweils für die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen in ihrem Verantwortungsbereich zuständig. Bei Bedarf schließen die Parteien eine gesonderte Auftragsverarbeitungsvereinbarung gemäß Art. 28 DSGVO.

(4) Hinweis zur Kommunikation per WhatsApp: WhatsApp ist ein Dienst der Meta Platforms Inc. Die Nutzung kann die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Servern außerhalb der Europäischen Union umfassen. Der Kunde erklärt sich mit der Nutzung von WhatsApp im Rahmen der Zusammenarbeit einverstanden. Alternativ steht die Kommunikation per E-Mail oder andere datenschutzfreundliche Kanäle jederzeit zur Verfügung.

§ 12 Besondere Bestimmungen für Verbraucher

(1) Die Bestimmungen dieses Paragraphen gelten ausschließlich für Kunden, die Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind.

(2) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu (§§ 312g, 355 BGB). Die vollständige Widerrufsbelehrung einschließlich des Muster-Widerrufsformulars wird dem Verbraucher gemäß Art. 246a EGBGB vor Vertragsschluss in Textform zur Verfügung gestellt und ist Bestandteil der Auftragsbestätigung.

(3) Vorzeitiger Leistungsbeginn: Stimmt der Verbraucher dem Beginn der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist ausdrücklich zu und bestätigt seine Kenntnis, dass das Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt (§ 356 Abs. 4 BGB), ist die Auftragnehmerin berechtigt, mit der Leistungserbringung vor Ablauf der Widerrufsfrist zu beginnen.

(4) Wurde bereits ein Teil der Leistung erbracht (bei ausdrücklichem Wunsch auf vorzeitigen Leistungsbeginn), wird ein anteiliger Betrag einbehalten, der dem Verhältnis der bereits erbrachten zur gesamten Leistung entspricht.

(5) Gerichtsstand: Gegenüber Verbrauchern wird kein von den gesetzlichen Bestimmungen abweichender Gerichtsstand vereinbart. Es gelten die allgemeinen gesetzlichen Gerichtsstände.

(6) Streitbeilegung: Die Auftragnehmerin ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).

§ 13 Besondere Bestimmungen für Unternehmer

(1) Die Bestimmungen dieses Paragraphen gelten ausschließlich für Kunden, die Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sind.

(2) Unternehmern steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

(3) Gerichtsstand: Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist der Geschäftssitz der Auftragnehmerin in Eisenach. Die Auftragnehmerin ist jedoch berechtigt, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.

(4) Gegenüber Unternehmern behält sich die Auftragnehmerin vor, die Aufrechnung mit eigenen Gegenansprüchen zu erklären, auch wenn diese bestritten sind.

§ 14 Besondere Bestimmungen für Social-Media-Content-Pakete und Meta-Werbekampagnen

(1) Für die Erbringung von Leistungen im Rahmen von Social-Media-Content-Paketen (z. B. Instagram-Content-Paket) und Meta-Werbekampagnen stellt der Kunde der Auftragnehmerin die erforderlichen Zugangsdaten zu den betroffenen Kanälen und Konten (z. B. Instagram-Profil, Meta Business Suite, Werbeanzeigenmanager) rechtzeitig zur Verfügung. Die Auftragnehmerin haftet nicht dafür, dass diese Zugangsdaten bei der Übermittlung oder Bereitstellung durch den Kunden durch Dritte unbefugt abgefangen werden, etwa im Wege von Phishing, oder auf sonstige Weise abhandenkommen.

(2) Eigenes Material des Kunden (z. B. Fotos, Videosequenzen, Informationen) für die Content-Erstellung kann bis zum 20. Tag des jeweiligen Vormonats zugearbeitet werden. Erfolgt keine oder eine verspätete Zuarbeit, gilt § 4 dieser AGB entsprechend.

(3) Im Rahmen von Meta-Werbekampagnen entstehende Kosten für die Ausspielung der Werbeanzeigen (Werbebudget) sind nicht Bestandteil der Vergütung der Auftragnehmerin und werden direkt zwischen dem Kunden und Meta über das Werbekonto des Kunden abgerechnet.

(4) Ist im Rahmen einer Meta-Werbekampagne ein Werbekampagnen-Check gebucht oder gemäß Angebot verpflichtend vorgesehen, wird die hierfür vereinbarte Vergütung unabhängig vom tatsächlichen Start- oder Endzeitpunkt der Kampagne innerhalb eines Kalendermonats jeweils für den vollen Monat fällig.

(5) Werden im Rahmen eines Social-Media-Content-Pakets erstellte Inhalte unmittelbar im Kanal des Kunden veröffentlicht, gilt das Nutzungsrecht des Kunden an diesen Inhalten mit der Veröffentlichung im jeweiligen Kanal als eingeräumt, abweichend von § 9 Abs. 2. § 9 Abs. 1, 3 und 4 bleiben im Übrigen unberührt.

(6) Soweit die Auftragnehmerin im Rahmen eines Community-Managements auf Kommentare und Nachrichten von Dritten im Kanal des Kunden reagiert, verarbeitet sie hierbei personenbezogene Daten Dritter im Auftrag und nach Weisung des Kunden. § 11 Abs. 3 gilt entsprechend.

(7) Bei Meta-Werbekampagnen ist die Buchung eines monatlichen Werbekampagnen-Checks für die Dauer der Anzeigenschaltung verpflichtend und nicht optional. Kündigt der Auftraggeber den Werbekampagnen-Check, während die Werbekampagne noch nicht, durch die Auftragnehmerin, auf Weisung des Auftraggebers hin, abgeschaltet wurde, geht die Verantwortung für die weiterhin laufende Werbekampagne ab diesem Zeitpunkt auf den Auftraggeber über. Für hieraus entstehende Kosten, Fehler oder sonstige Ereignisse haftet die Auftragnehmerin nicht, soweit sich aus § 8 dieser AGB nichts anderes ergibt.

(8) Vor der Veröffentlichung von im Rahmen eines Social-Media-Content-Pakets erstellten Inhalten ist dem Kunden eine Korrekturschleife zur Abstimmung möglich. Weitergehende Korrekturschleifen bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.

(9) Abweichend von § 5 Abs. 3 kann die Vergütung, für Social-Media-Content-Pakete mit fester Laufzeit, auf Wunsch des Kunden, monatlich als Abschlagszahlung geleistet werden; andernfalls wird der volle Betrag zum Ende des ersten Monats der Laufzeit fällig.

§ 15 Schlussbestimmungen

(1) Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Regelung gelten die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften (§ 306 Abs. 2 BGB).

(2) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB und von Vereinbarungen, die unter diesen AGB geschlossen werden, bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(4) Die Auftragnehmerin behält sich vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft anzupassen. Für bereits geschlossene Verträge gelten die AGB in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung.


Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

Anna Lipfert
Mariental 44
99817 Eisenach
E-Mail: hallo@marketingundstrategie.de
Telefon: 01522 6222140

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.


Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An:
Anna Lipfert
Mariental 44
99817 Eisenach
E-Mail: hallo@marketingundstrategie.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:

___________________________________

Bestellt am (*) / erhalten am (*): ____________

Name des/der Verbraucher(s): ____________

Anschrift des/der Verbraucher(s): ____________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ____________

Datum: ____________

(*) Unzutreffendes streichen.

Anna Lipfert
ImpressumDatenschutzVertrag widerrufen
Bewertung schreiben
© 2026 Anna Lipfert. Alle Rechte vorbehalten.